Armin Schröder

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Hamburg d. 11.November 2012

Es geht um meine Lebensgefährtin und Verlobte Melanie -Ute Ahrens geb. 24.10.1984 welche gestern morgen in einem Pflegeheim verstorben ist.

Es liegen hier diesbezüglich meiner absoluten Überzeugung nach und dies sehr eindeutig schwere Straftaten und erhebliche Rechtsverstöße vor, welche letztendlich zu ihrem Tod führten.

Strafanzeige wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassene Hilfeleistung und Nötigung meiner Person, mich von meiner Lebensgefährtin und Verlobten in einer für sie lebensbedrohlichen Situation gegen 20:ooh bis zum nächsten Tag zu entfernen und das Haus des Pflegeheims Friedehorst in Bremen - Lesum zu verlassen.

Sowie durch Unterlassen des Pflegeheimpersonals rechtzeitig den zuständigen Arzt zu verständigen nachdem ich dem Personal gegenüber erklärte das meine Partnerin offenbar erhebliche Atmungsprobleme hat und es ihr nicht gut geht. Das irgendetwas nicht stimmt weil sie auch ständig die Augen weit auf reißt immer wieder und sich absolut nicht beruhigen läst.

Meine Partnerin soll nach widersprüchlichen Angaben einer Person des Pflegepersonals entweder am Sonnabend zwischen 4:ooh und 6:ooh morgens Tod aufgefunden worden sein oder gegen 6:ooh morgens während des sich alle 2 Stunden wiederholenden “wendens” verstorben sein und noch gelebt haben im Moment als die Krankenpflegerin des Nachtdienstes das Zimmer betrat. Dabei, beim wenden, soll sie verstorben sein und als daraufhin der Arzt gerufen wurde stellte dieser den Tod fest.

Des weiteren gab die Person des Pflegepersonals an das meine Partnerin an Herzversagen gestorben sei.

Da sie jedoch am abend zuvor heftige Atmungsprobleme gehabt hat welche sie so sehr beunruhigten das sie sehr massiv unentwegt aufgeregt war und sich in keiner Weise mehr beruhigen lies, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen das sie erstickt ist oder ein anderes medizinisches erhebliches Problem hatte welches unverzüglich zu diesem Zeitpunkt ca. 8 Stunden vor ihrem Tod hätte ärztlich behandelt werden müssen.

Das dafür ausreichende “auffallen” welches mich veranlasst hätte auf Hinzuziehung des Arztes zu bestehen bzw. notfalls auch die Polizei zu verständigen würde der Arzt nicht gerufen, wurde insbesondere dadurch verhindert indem ich unter erheblichem Protest gesetzwidrig gezwungen wurde um 20:ooh täglich das Heim zu verlassen.

Am Freitag d. 10.Nov.2012 um genau 20:11h kam eine Krankenpflegerin ins Zimmer und verlangte massiv von mir das ich das Haus jetzt verlasse.

Das Personal wäre von der Pflegedienstleitung angewiesen worden mich täglich um 20:ooh zum gehen aufzufordern.

Ich hätte meine Partnerin sonnst in solch einer Situation nicht verlassen (niemals) und es wären mir noch ganze 8 Stunden geblieben mir über die tatsächliche Gefahr in welcher meine Partnerin schon ca. 8 Stunden vor ihrem Tod schwebte bewusst zu werden und mittels dann erhaltener ärztlicher Hilfe wäre ihr Tod dann verhindert worden.

Der Strafantrag richtet sich daher insbesondere gegen die beiden Hauptverantwortlichen für das “Nachtbesuchsverbot”. Dies sind 1. Die Pflegedienstleiterin Frau Döding sowie 2. Der Geschäftsführer des Pflegeheims Friedehorst in Bremen welcher Name mir zur Zeit nicht bekannt ist.

Daneben aber auch der Direktor der Gesamt Einrichtung welcher in den letzten Wochen vielfach über e-mail und persönlich über sein Vorzimmer in Beschwerdeform angesprochen wurde ohne für mich hierfür erreichbar zu sein. Ich wurde stets abgewiesen und e-mails wurden nicht beantwortet.

Da die tatsächliche Todesursache hier von erheblicher Bedeutung ist im Zusammenhang mit der Strafanzeige ist es notwendig unverzüglich über die Rechtsmedizin möglichst über eine Obduktion die tatsächliche Todesursache festzustellen.

Dabei ist zu berücksichtigen das meine Partnerin innerhalb weniger Tage sonnst “verbrannt” wird wie mir das Bestattungsinstitut auf Anfrage mitteilte.

Die Geschäftleitung wurde schriftlich per e-mail und auch in einem persönlichen Gespräch vor ca. 2 Wochen von mir auf das  dringlichste aufgefordert Besuche im Notfall auch rund um die Uhr durch mich gegenüber meiner Partnerin zuzulassen um ihr das Leben zu retten aus der Besorgnis weil diese im Wachkoma in einem Einzelzimmer nicht selbst durch Druck auf den Notfall Schalter auf sich aufmerksam machen kann und Personal sie oftmals über 1 Stunde völlig allein läst.

Trotz des ausführlichen Verweises auf die entsprechende Rechtslage das das Pflegeheim dies zu lassen müsse wurde es mir strikt verweigert meiner Partnerin entsprechend beizustehen um ihr nötigenfalls damit auch das Leben zu retten.

Die Rechtslage ist so, das meine Partnerin in einem Pflegeheim das Hausrecht für ihr eigenes Zimmer hat.

Damit kann sie selbst, genauso wie in ihrer eigenen Wohnung rund um die Uhr bestimmen wer sie wann besuchen darf.

Da sie im Wachkoma liegt und sich nicht entsprechend äußern kann ist rechtlich von ihren mutmaßlichen Willen auszugehen.

Da ich seit ca. 9 Jahren ihr ständiger Lebensgefährte bin, wir zuletzt auch verlobt waren, also heiraten wollten, ist hier absolut als ihr mutmaßlicher Wille davon auszugehen das ich insbesondere in solch einer für sie bestehenden lebensbedrohlichen Notsituation bei ihr bleiben soll um ihr beizustehen.

Das hierfür verantwortliche Klinikpersonal hat somit rechtswidrig und sich dessen bewusst damit im Endergebnis im Sinne einer schwerer Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassene Hilfeleistung und Nötigung meiner Person, mich von meiner Lebensgefährtin und Verlobten in einer für sie lebensbedrohlichen Situation gegen 20:ooh bis zum nächsten Tag zu entfernen, den Tod meiner Partnerin verursacht.

Ich stelle hiermit Strafantrag für alle in Frage kommenden Delikte.

 

 

Unterschrift: ………………………….

(Armin Schröder)

Anlagen:

1.) Notiz über die Geschehnisse hierzu welche noch am selben Tag notiert wurde.

2.) Jeweils 1 Schreiben an die und ein Schreiben von der BIVA zur Rechtslage bezüglich der Unrechtmäßigkeit mich täglich Seitens des Pflegeheims zu nötigen meine Partnerin ab 20:ooh über Nacht zu verlassen.

3.) Registriernummer einer auch in diesem Zusammenhang relevanten Strafanzeige bei der Polizei Bremen vor ca. 4 Wochen, wegen des Verdachts der verbotenen Sterbehilfe, bzw. das meine Partnerin dort nicht ausreichend “gepflegt” wird, gegen das Pflegeheim. Es ist anzunehmen das hier die selbe Dienststelle zuständig ist mit welcher ich heute auch telefonisch Kontakt auf nahm und diesen letzten Vorgang schilderte.

Ich habe zur Antwort erhalten das ich diese erneute Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle in Hamburg erstatten könne und das die Hamburger Dienststelle auf Grund der gebotenen Eile wegen der kurz bevorstehenden “Einäscherung” meiner Partnerin wodurch dann keine Obduktion und Feststellung der genauen Todesursache durch die Rechtsmedizin mehr möglich ist, unter dieser Registriernummer der Bremer Polizei dann Telefonischen Kontakt aufnehmen sollte.

Die Registriernummer lautet: 061012 1930 00602 56010

D0602?

S 60 Einsatzdienst Ost/Vahr

Telefon 0421 3620

Telefax 0421 362-16009

Nachtrag: Melanie hatte über Monate hinweg fortwährend, von mir unbemerkt, durch die Kliniken und das Pflegeheims das für sie völlig unverträgliche und daher in den USA, GB und Schweden u.a. nicht als Arzneimittel zugelassene Schmerzmittel Novalgin ständig erhalten.

Dies löste bei ihr bis vor ca. 4 Wochen ständige heftige Schweißausbrüche, Herzrasen und Übelkeit aus.

Da dies Schmerzmittel vor ca. 4 Wochen bei ihr abgesetzt wurde, welches also u.a. insbesondere Herzrasen bei ihr auslöste, ihr Herz damit die letzten Wochen überaus entlastet war, und sie vorher über Monate hinweg keine Probleme mit dem Herz hatte trotz des durch Novalgin ausgelösten Herzrasens halte ich als Todesursache “Herzversagen” wie es die Klink behauptet für höchst unwahrscheinlich, zweifelhaft und unglaubwürdig.

Noch am Mittwoch gegen 17:ooh befand sich eine Bewegungstherapeutin in Ihrem Zimmer als ich dort ankam und führte eine Gymnastik Therapie mit ihr durch.

Dies möglicherweise erstmalig.

Melanie war danach so erschöpft das ich sie erstmal für ca. 1 Stunde wieder verlies um ihr Gelegenheit zum ausruhen zu geben.

Auch danach jedoch war sie noch sehr müde.

Schon am nächsten Tag, am Donnerstag viel mir bei Melanie eine negative Veränderung auf. Es ging ihr nicht mehr so gut was ich aber noch als normal an sah.

Am Folgetag aber, am Freitag ging es ihr dann so schlecht das ich mich also nicht zwischen 19:55h und 20:00h von ihr verabschieden konnte und dann letztendlich um genau 20:11h vom Pflegepersonal genötigt wurde das Haus zu verlassen.

Melanie hatte vor ca. 4 bis 7 Wochen eine gleichzeitig schwere Lungenentzündung und Darmverschluss und war weil erst hier die Novalgin Unverträglichkeit durch meine Intervention bekannt wurde auch massiv abgemagert und geschwächt.

Sie hat zwar die letzten 1-2 Wochen wieder mehr Nahrung erhalten und sich darum relativ sehr gut erholt, wurde jedoch möglicherweise durch diese Gymnastik Therapie dann überfordert welche Ursächlich dann zu ihrem Tod führte. Möglicherweise erlitt sie dabei einen erneuten Darmverschluss oder ähnliches.

Es kann aber auch eine andere Ursache gegeben haben.

Die Fragestellung bei einer Rechtsmedizinischen Untersuchung bzw. Obduktion sollte sein ob die dann festgestellte tatsächliche Todesursache, also der Tod meiner Partnerin noch verhindert hätte werden können hätte man mich nicht um 20:11h des Hauses verwiesen und ich dann spätestens innerhalb der nächsten wenigen Stunden noch rechtzeitig nach dem Arzt aufs dringlichste verlangt hätte.

Im mindesten liegt hier aber der Straftatbestand der schweren Nötigung vor, da man entgegen dem mutmaßlichen Willen meiner Partnerin mich massiv daran gehindert hat ihr dann beim sterben bei zu stehen wenn denn ihr Tod hier nicht mehr zu verhindern war.